Für Sie und unseren Thurgau

Nein zum schädlichen Rauchverbot

„Sei ein Mann und rauche Stumpen!“ hiess es früher. Heute weiss man: Passivrauchen kann die Gesundheit gefährden. Das 2010 in Kraft getretene Bundesgesetz schützt die Nichtraucher vor dieser Gefahr. So ist das Qualmen im Thurgau und in weiteren Kantonen nur noch in bedienten Fumoirs oder Restaurants mit einer Fläche unter 80 m2 erlaubt. Weder Gäste noch Serviceangestellte, welche mit dem Rauchen aufgehört haben, sind gezwungen, solche Lokale aufzusuchen oder dort zu arbeiten. Es gibt inzwischen weit mehr Nichtraucher-Gaststätten als umgekehrt.

Machen wir uns nichts vor: Schädlicher als Zigarettenrauch aus zweitem Mund ist die permanente Luftverschmutzung durch Heizungen, Auto- und Flugzeugabgase sowie andere Emissionen. Diesen sind wir alle täglich unfreiwillig und schutzlos ausgesetzt. Sie verursachen weit mehr Krankheiten als der sich rasch verflüchtigende Rauch einer Filterzigarette, deren Nähe wir ja nicht zwingend suchen müssen.

Das radikale Rauchverbot, wie es die Verbotsinitiative, über die wir am 23. September abstimmen, verlangt, stellt ein zu weit gehender, übertriebener Angriff auf die persönliche Freiheit und Eigenverantwortung dar. Die Initiative will komplett rauchfreie Restaurants, Bars und Cafés. Auch an Einzelarbeitsplätzen und in Stadien soll man nicht mehr rauchen dürfen. Und bereits liegen neue Vorstösse auf dem Tisch, welche ein Rauchverbot unter freiem Himmel fordern. Ist der nächste Schritt ein Rauchverbot in Privaträumen, kontrolliert mittels Videoüberwachung?

Fest steht: Die Initiative zerstört die Existenz der Landbeizen und somit deren wichtige soziale Funktion. Sollen diese Familienbetriebe mit ihren Stammtischen ganz aus den Ortschaften verschwinden? Macht es Sinn, wenn Gäste in Restaurants mit Fumoirs, von Personal, das selber raucht, nicht mehr bedient werden dürfen?

Marcel Schenker, Kantonsrat, Frauenfeld

6 Jahren ago 0 Comments Short URL

Für Lebensqualität und Sicherheit

Der Kanton Thurgau: Eine idyllische, von den Flüssen Thur, Sitter und Murg durchzogene, grüne Landschaft. Unser Kanton ist aber auch ein interessanter Standort für erfolgreiche und innovative Unternehmen. Damit der Thurgau weiterhin ein attraktiver Lebens- und Arbeitsraum bleibt, verfolgt er eine koordinierte Verkehrspolitik mit einem stetigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und einer adäquaten Infrastruktur für den Individualverkehr. Wesentlicher Teil dieser nachhaltigen und umweltgerechten Strategie sind der Bau der Entlastungsstrassen BTS und OLS.

Sollen unsere Dörfer und Städte vom Durchgangsverkehr entlastet werden? Wollen Sie geringere Lärm- und Abgasemissionen und damit mehr Lebensqualität? Sollen unsere Strassen sicherer werden?

Im Thurtal und im Aachtal quälen sich heute täglich über 18’000 Fahrzeuge durch die Ortschaften mit viel Lärm- und Abgasemissionen für die Anwohner. Der Durchgangsverkehr stellt eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit namentlich der schwächsten Verkehrsteilnehmer wie Fussgänger und Velofahrer dar. Durch die geplanten Umfahrungen der Ortschaften auf siedlungsnahen Regionalstrassen mit Tieferlegungen, Ortsumfahrungen und Tunnels wird die geplagte Bevölkerung vom Durchgangsverkehr entlastet. Das heisst: spürbar und langfristig weniger Motorfahrzeuge vor der Haustüre sowie sicherere Verkehrswege. BTS und OLS sind eine wertvolle Investition für einen blühenden Thurgau. Mit Ihrem Ja sorgen Sie für mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit für die Thurgauer Wohnbevölkerung.

Marcel Schenker, Kantonsrat, Frauenfeld

6 Jahren ago 0 Comments Short URL

Für Mittelstand, Familien und Gewerbe

Wohneigentum ist zu fördern. So steht es in der Verfassung. Aber nicht einmal 40 Prozent besitzen in der Schweiz Wohneigentum. So wenig wie in keinem anderen Land in Europa. Am 17. Juni 2012 können Sie den Wunsch von 80 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer in ihren eigenen vier Wänden zu leben mit einem Ja zur Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“ erfüllen.

Worum geht es beim Volksbegehren? Es geht um den Mittelstand, die Familien und das Gewerbe. Soll der Mittelstand vermehrt selbstgenutztes Wohneigentum erwerben können? Sollen mit einem Innovationsschub für die Wirtschaft langfristig Arbeits- und Ausbildungsplätze gesichert werden? Dies sind Kernfragen, die es zu beantworten gilt.

Von der Initiative profitiert vor allem der Mittelstand, denn Bausparen fördert den Erwerb von Wohneigentum insbesondere in den tieferen und mittleren Einkommensklassen. Namentlich auch Familien mit Kindern können sich künftig dank dem steuerlich begünstigten Sparen eine sichere Zukunft in einem Eigenheim aufbauen, ohne ihre Pensionskasse zu belasten.

Erfahrungen aus der Praxis zeigen es: Bei einer Annahme der Initiative ist mit wiederkehrenden Aufträgen von rund einer halben Milliarde Franken für die gesamte Schweizer Wirtschaft zu rechnen. Zudem könnten rund 5’000 neue Stellen geschaffen werden. Die Bausparinitiative kostet die Gemeinden und den Kanton Thurgau auch keine Steuergelder; im Gegenteil. Auf Dauer könnte der Kanton und die Gemeinden sogar mit zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen. Wer Mittelstand, Familien und Gewerbe stärken will sagt daher Ja zur Volksinitiative „Eigene vier Wände dank Bausparen“.

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