Für Sie und unseren Thurgau

Kampf gegen Gewalt

 Fünf Polizisten nach Fussballspiel verletzt”; “Ausschreitungen mit Verletzten und hohem Sachschaden nach Spitzenspiel”, “Young-Boys-Fans öffentlich gesucht”, das sind nur drei Schlagzeilen vom August dieses Jahres. Der Bürger hat genug von Schlagzeilen, Berichten und Bildern, wie nach beinahe jedem Fussballspitzenspiel in der obersten Spielklasse, wo gewaltbereite Fans inner- und ausserhalb des Stadions wüten und Sachbeschädigungen begehen. Er hat genug davon, dass der Steuerzahler, wir alle also, ständig für die Kosten aufkommen müssen. Und: Es ist inakzeptabel, dass bei Ausschreitungen an Meistersschaftsspielen immer wieder Polizisten von gewaltbereiten Machtbesuchern angegriffen und verletzt werden.

Ich habe mich deshalb im Grossen Rat mit Nachdruck für Änderung des Konkordates über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen, dem sogenannten Hooligan-Konkordat, eingesetzt. Insbesondere die Bewilligungspflicht für Fussball- und Eishockeyspiele mit Beteiligung der Klubs der jeweils obersten Spielklasse für Männer, mit welcher Auflagen verbunden werden können und mögliche polizeiliche Massnahmen wie Durchsuchungen, Rayonverbote, Meldeauflagen und Polizeigewahrsam, stellen notwendige Sicherheitsinstrumente dar. Diese Massnahmen sind ein wichtiges zusätzliches Instrument, aber nicht das Einzige, was im Kampf gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen zählt. Namentlich die Fussballclubs der obersten Spielklasse sind weiter, ja sind vermehrt, gefordert zur Sicherheit in- und ausserhalb ihrer Stadien beizutragen; auch in finanzieller Hinsicht.

 

4 Jahren ago 0 Comments Short URL

Zu viel Steuern in der Wurst

Eigentlich ist es ja Wurst, wo und wie man eine Wurst isst. Aber es ist nicht Wurst, was drin ist in der Wurst, auch an Steuern, egal ob man diese bei der sympathischen Wirtin im Engel konsumiert, an einer Zwiebelsauce mit Pommes und einem Thurgauer Bier, Blumen auf dem Tisch oder direkt ab dem Würstchenstand auf einer Bank direkt vis-à-vis. 5.5 % mehr Mehrwertsteuer für das gleiche Essen, im Restaurant eingenommen, sind ungerecht.

 „Man muss dem Körper etwas bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“. Das kann nur der ausgewiesene Wirt im gemütlichen Gasthaus mit dem freundlichen Personal. Weil die gleiche Mahlzeit im Engel schliesslich mehr kostet, würde dieser, selbst bei einem auch auf 2.5 % reduzierten Steuersatz, dem Staat immer noch mehr abliefern als das billigere Take-Away. Schluss also mit verschiedenen Steuersätzen für die gleichen Nahrungsmittel: Vor dem Gesetz sei jedes Würstchen gleich! Mit einem Ja am 28. September zur Volksinitiative „Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung“ nehmen Sie den nicht gerechtfertigten Teil der Steuern aus der Wurst. Das Klagelied über dadurch vorübergehend entstehende Mindereinnahmen können Sie getrost vergessen; die Mehrwertsteuereinnahmen steigen nämlich jährlich um etwa diesen Betrag.

 

 

4 Jahren ago 0 Comments Short URL