Für Sie und unseren Thurgau

Zu viel Steuern in der Wurst

Eigentlich ist es ja Wurst, wo und wie man eine Wurst isst. Aber es ist nicht Wurst, was drin ist in der Wurst, auch an Steuern, egal ob man diese bei der sympathischen Wirtin im Engel konsumiert, an einer Zwiebelsauce mit Pommes und einem Thurgauer Bier, Blumen auf dem Tisch oder direkt ab dem Würstchenstand auf einer Bank direkt vis-à-vis. 5.5 % mehr Mehrwertsteuer für das gleiche Essen, im Restaurant eingenommen, sind ungerecht.

 „Man muss dem Körper etwas bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“. Das kann nur der ausgewiesene Wirt im gemütlichen Gasthaus mit dem freundlichen Personal. Weil die gleiche Mahlzeit im Engel schliesslich mehr kostet, würde dieser, selbst bei einem auch auf 2.5 % reduzierten Steuersatz, dem Staat immer noch mehr abliefern als das billigere Take-Away. Schluss also mit verschiedenen Steuersätzen für die gleichen Nahrungsmittel: Vor dem Gesetz sei jedes Würstchen gleich! Mit einem Ja am 28. September zur Volksinitiative „Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung“ nehmen Sie den nicht gerechtfertigten Teil der Steuern aus der Wurst. Das Klagelied über dadurch vorübergehend entstehende Mindereinnahmen können Sie getrost vergessen; die Mehrwertsteuereinnahmen steigen nämlich jährlich um etwa diesen Betrag.

 

 

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