Für Sie und unseren Thurgau

Kampf gegen Gewalt

 Fünf Polizisten nach Fussballspiel verletzt”; “Ausschreitungen mit Verletzten und hohem Sachschaden nach Spitzenspiel”, “Young-Boys-Fans öffentlich gesucht”, das sind nur drei Schlagzeilen vom August dieses Jahres. Der Bürger hat genug von Schlagzeilen, Berichten und Bildern, wie nach beinahe jedem Fussballspitzenspiel in der obersten Spielklasse, wo gewaltbereite Fans inner- und ausserhalb des Stadions wüten und Sachbeschädigungen begehen. Er hat genug davon, dass der Steuerzahler, wir alle also, ständig für die Kosten aufkommen müssen. Und: Es ist inakzeptabel, dass bei Ausschreitungen an Meistersschaftsspielen immer wieder Polizisten von gewaltbereiten Machtbesuchern angegriffen und verletzt werden.

Ich habe mich deshalb im Grossen Rat mit Nachdruck für Änderung des Konkordates über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen, dem sogenannten Hooligan-Konkordat, eingesetzt. Insbesondere die Bewilligungspflicht für Fussball- und Eishockeyspiele mit Beteiligung der Klubs der jeweils obersten Spielklasse für Männer, mit welcher Auflagen verbunden werden können und mögliche polizeiliche Massnahmen wie Durchsuchungen, Rayonverbote, Meldeauflagen und Polizeigewahrsam, stellen notwendige Sicherheitsinstrumente dar. Diese Massnahmen sind ein wichtiges zusätzliches Instrument, aber nicht das Einzige, was im Kampf gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen zählt. Namentlich die Fussballclubs der obersten Spielklasse sind weiter, ja sind vermehrt, gefordert zur Sicherheit in- und ausserhalb ihrer Stadien beizutragen; auch in finanzieller Hinsicht.

 

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