Für Sie und unseren Thurgau

Masshalten

Ausländische Staatsangehörige machen rund einen Viertel der Wohnbevölkerung der Schweiz aus. Jährlich wandern über 80’000 Personen in unser Land ein; beinahe die Hälfte davon als Familiennachzug. Die Anzahl der Erwerbstätigen unter den Einwanderern hat sich seit 1990 von 53 Prozent auf 38 Prozent verringert. Aufgrund unseres gut ausgebauten Wohlfahrtsstaates ist vermehrt eine Zuwanderung zum Sozialsystem statt zum Arbeitsmarkt festzustellen. Die Folgen sind spürbar: 44.6 Prozent der 218’000 Menschen ohne Arbeit sind Zuwanderer. 2011 lag die Sozialhilfequote bei Ausländern dreimal so hoch wie bei Schweizern, d.h. von den 236’133 Sozialhilfeempfängern waren über 45 Prozent Ausländer. Namentlich in den Ballungsräumen steigen die Mietzinsen trotz hoher Bautätigkeit stark an. Die Staus nehmen auf allen Strassen zu, Busse und Züge sind überfüllt. Ferner hat die masslose Zuwanderung einen Druck auf die Löhne und eine Verdrängung von älteren Arbeitnehmenden verursacht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schweiz seit 2007 nicht mehr selber bestimmen kann, wer für wie lange in unser Land kommen kann.

Was ist zu tun? Masshalten. Masshalten ist eine altbewährte Tugend, die gerade heute wieder an Bedeutung zunimmt. Masshalten gilt für den Staat, die Gesellschaft, die Wirtschaft, jeden Einzelnen. Mit einem Ja zur Volksinitiative “Gegen Masseneinwanderung” können wir die Einwanderung in unser Land wieder selber steuern und der Masslosigkeit Einhalt gebieten. Stimmen auch Sie dem Volksbegehren zu und leisten damit einen Beitrag für die Erhaltung des bewährten, eigenständigen Weges der Schweiz in Europa und der Welt.

Marcel Schenker, Kantonsrat, Frauenfeld

4 Jahren ago 0 Comments Short URL