Für Sie und unseren Thurgau

Unsere humanitäre Schweiz

In kaum einem europäischen Land werden gemessen an der Wohnbevölkerung mehr Asylgesuche gestellt als in der Schweiz. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Flüchtlingswelle in Europa steigt die Zahl der Asylgesuche auch in der Schweiz markant an. Bis Ende Oktober 2015 stellten rund 29’000 Personen ein Asylgesuch. Das waren über 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Gegen zwei Milliarden Franken haben Schweizer Privathaushalte letztes Jahr gespendet. Diese Spendenfreudigkeit zeigt: Die Solidarität der Schweizerinnen und Schweizer mit Flüchtlingen ist gross. Das Engagement der Bevölkerung und der humanitäre Einsatz der Schweiz verschaffen unserem Land einen guten Ruf und stützen die unparteiische und weltoffene Haltung der Schweiz. Unser Land leistet rasch, unbürokratisch, unauffällig und unparteiisch Hilfe und die diplomatischen Bemühungen um Frieden und Versöhnung werden international anerkannt und geschätzt.

Tatsache ist auch, dass die Schweiz seit jeher Menschen aufnimmt, die in ihrer Heimat an Leib und Leben bedroht sind. Unsere humanitäre Tradition ist älter als jede internationale Flüchtlings- oder Menschenrechtskonvention. Doch Humanität und Solidarität zu leben, heisst auch Probleme beim Vollzug des Asylrechts zu erkennen, zu benennen und sie zu lösen. Es ist daher schon seit Jahren ein Hauptziel der SVP, die Zahl der Gesuchsteller ohne echte Asylgründe zu senken. Dabei stehen Massnahmen gegen die illegale Einreise, effiziente Verfahren ohne Gratisanwälte sowie ein konsequenter Rechtsvollzug im Vordergrund. So verstehe ich unsere humanitäre und solidarische Schweiz. Dafür setze ich mich ein.

Marcel Schenker, Kantonsrat, Frauenfeld

 

 

 

3 Jahren ago 0 Comments Short URL