Für Sie und unseren Thurgau

Nein zu Umweltbelastungsstrom aus der EU

Wollen Sie, dass die Schweiz mehr Kohle- und Atomstrom aus dem Ausland importiert? Soll die Versorgungssicherheit unseres Landes gefährdet werden? Das sind die Kernfragen, die es am 27. November 2016 zu beantworten gilt.

Wir alle konsumieren täglich Strom. Strom aus Schweizer Produktion. Sicher. Zuverlässig. Umweltfreundlich. Um die Versorgungssicherheit mit sauberem Strom zu garantieren, muss jederzeit das entsprechende Angebot vorhanden sein. In der Schweiz haben wir eine leistungsfähige, breit gefächerte, technisch sichere, wirtschaftliche sowie umweltfreundliche Energieversorgung. Bei einem Ja zur extremen Ausstiegsinitiative würden bereits im Winter des nächsten Jahres 15 Prozent der Stromproduktion wegfallen. Bis in 12 Jahren gar 40 Prozent, was dem Stromverbrauch aller Schweizer Haushalte und des stromintensiven öffentlichen Verkehrs entspräche. Die Folgen wären gravierend. Die Versorgungssicherheit der Schweizer Bevölkerung und der Wirtschaft wäre in höchstem Masse gefährdet. Die Schweiz müsste massiv mehr Strom aus dem Ausland importieren: Umweltbelastungsstrom, vorwiegend aus Kohle- und Gaskraftwerken aus der EU.

Ich will nicht, dass durch Kurzschlusshandlungen unsere Umwelt belastet und unsere Versorgungssicherheit gefährdet wird und stimme deshalb Nein zur Ausstiegsinitiative.

Marcel Schenker, Kantonsrat, Frauenfeld

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